1.Herren-Berichte-20-21-Tischtennis-Jugend70Merfeld
 1. Herren - Vor- und Spielberichte 2020/21
 
Zweiter Saisonsieg in der Landesliga. Saison leider per sofort beendet.

Die Hinrunde in der Tischtennis-Landesliga ist für Jugend 70 Merfeld nach nur vier der eigentlich zehn geplanten Partien beendet. Der Vorstand Sport des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) teilte allen Vereinen am frühen Sonntagabend mit, dass der Spielbetrieb von der Verbandsliga abwärts bis zum 31. Dezember 2020 unterbrochen wird. „Für uns kommt die Entscheidung nicht überraschend“, verrät Jugend 70-Kapitän Raphael Schwaag. Nach dem 7:5-Heimsieg am Samstag gegen den SV Cheruskia Laggenbeck hatten beide Teams in der „dritten Halbzeit“ aufgrund der stark ansteigenden Corona-Zahlen bereits damit gerechnet. Wie geht es nun weiter? Jugend 70 Merfeld muss sich vorzeitig in die Winterpause verabschieden, die eigentlich in sechs Wochen erst begonnen hätte. Nur gegen die bislang noch nicht angetretenen sechs Vereine wird in der Rückrunde gespielt, sodass am Saisonende lediglich ein Vergleich mit jedem Klub der Staffel drei ausgetragen wurde. Die Schwaag-Schützlinge setzen den Spielbetrieb, stand Heute, am 30. Januar 2021 mit dem Heimspiel gegen Westfalia Kinderhaus fort. Passend zur Corona-Zwangspause verließ das Jugend 70-Sextett aufgrund des zweiten Saisonsiegs den Relegationsplatz und verbesserte sich auf Position sieben. „Das war die erwartet umkämpfte und knappe Angelegenheit“, bilanzierte Raphael Schwaag. In einer sehr starken Form präsentierte sich das mittlere Paarkreuz der Gastgeber. Sowohl Joachim Frintrup als auch Damian Kleinert gewannen ihre beiden Einzel und blieben damit ungeschlagen. Merfelds Nummer vier Kleinert, der bis zum vergangenen Samstag nur eine seiner sechs Partien gewonnen hatte, gab noch nicht mal einen Satz ab. „Damian ist wieder zurück. Das freut uns natürlich sehr“, so der Mannschaftsführer. Schwaag entschied seine erste Partie wie erwartet mit 3:0 für sich, kassierte aber anschließend nach sieben Siegen in Serie seine erste Saison-Niederlage. Im Duell der beiden stärksten Akteure der Staffel unterlag der 34-Jährige Robert Bäumer, ebenfalls mit einer 7:1-Bilanz ausgestattet, nach vier Durchgängen. Auch Frank Verbeet hatte gegen Laggenbecks Topspieler mit 1:3 das Nachsehen, behielt aber in seiner zweiten Begegnung die Oberhand. Für den entscheidenden siebten Punkt sorgte ausgerechnet Ersatzspieler Marc Stegehake, der im zwölften und damit letzten Spiel die Nerven und mit 13:11, 11:9 sowie 12:10 die Oberhand behielt.

 

Erster Sieg in der neuen Saison. Schwaag :"Wir sind wieder da".

„Wir sind wieder da“, jubelte Raphael Schwaag, Spitzenspieler des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld, im Anschluss an den ersten Saisonerfolg. Nach den beiden Auswärtsniederlagen gegen den TTV Metelen und Borussia Münster II (jeweils 5:7) feierten die Gastgeber einen souveränen 8:4-Heimsieg gegen den SC Union 08 Lüdinghausen II.Beide Teams konnten in der Partie des dritten Spieltags nicht komplett antreten. In Reihen der Hausherren fehlte neben Mathias Hemmer (Knieprobleme) auch noch kurzfristig Joachim Frintrup aufgrund einer Erkältung. Das Sextett der Unionisten musste gleich auf vier Stammkräfte verzichten.Die beiden Jugend 70-Ersatzspieler, Marc Stegehake und Christian Böcker aus der Reserve (Kreisliga), durften sich nach der gut zweistündigen Begegnung als Matchwinner feiern lassen. Das Duo präsentierte sich in sehr starker Form und gab im unteren Paarkreuz in vier Einzeln lediglich drei Sätze ab. „Beide haben eine super Einstellung an den Tag gelegt und eine tolle Leistung gezeigt“, lobte Schwaag.Merfelds Nummer eins selbst blieb nicht nur ebenfalls ohne Niederlage, sondern entschied auch beide Matches souverän mit 3:0 für sich. Gleich in der ersten Partie war der ehemalige Dülmener Regionalligaspieler Michael Hans bei der 7:11, 3:11 sowie 4:11-Schlappe ohne den Hauch einer Chance. Frank Verbeet kämpfte sich zu einem 11:9 im fünften Durchgang gegen Markus Mack, musste anschließend jedoch Hans zu einem Vier-Satz-Erfolg gratulieren. Ebenfalls auf eine 1:1-Bilanz kam Hannes Böhnlein im mittleren Paarkreuz. Die beiden Niederlagen von Damian Kleinert schmerzten den Gastgeber am Ende nicht.„An diese Leistung müssen wir nun versuchen anzuknüpfen“, so Schwaag, der mit seinem Team dierote Laterne als Tabellenschlusslicht an die DJK TTR Rheine II abgab und sich vom elften auf den neunten Platz vorarbeitete. Aufgrund der Herbstferien findet die nächste Partie erst am 24. Oktober statt. Im Heimspiel wartet ab 18.30 Uhr dann der Siebte Cheruskia Laggenbeck.

 

Am grünen Tisch verloren.

Einen Blick auf die Tabelle der Tischtennis-Landesliga Gruppe drei würde Raphael Schwaag nach zwei Begegnungen am liebsten vermeiden. Der Spitzenspieler von Jugend 70 Merfeld findet seine Mannschaft überraschend nur auf dem elften und damit letzten Platz wieder. Als einziges Team wartet das Sextett noch auf einen Punktgewinn. Fünf Wochen nach der 5:7-Auftaktniederlage beim Absteiger TTV Metelen wurde auch das Gastspiel bei Borussia Münster II mit dem identischen Resultat verloren. Zumindest hatte dies bis zum Sonntagmorgen Bestand. Dannentschied Staffelleiterin Christiane Fornefeld (Paderborn), dass die Begegnung mit 12:0 Spielen sowie 2:0 Zählern für das Team aus der Domstadt gewertet wird.Was war passiert? Neben Ole Böcker, der für den am Knie verhinderten Mathias Hemmer wie geplant zum Einsatz kam, musste kurzfristig auch Bruder Mads aushelfen. Hintergrund: Merfelds etatmäßige Nummer sechs, Hannes Böhnlein, saß auf der Ferieninsel Elba wegen eines Sturms fest und konnte nicht rechtzeitig zurückfliegen. Da die Böcker-Brüder nicht in einer der sechs MerfelderHerren-Mannschaften aufgestellt sind, hätte das aus dem Jugend-Bezirksliga-Team stammende Duonicht mitwirken dürfen. „Da wir die Partie sowieso verloren haben, ändert sich zumindest punktemäßig nichts“, stellte Schwaag klar. „Die Ordnungsstrafe von 40 Euro ist ärgerlich. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.“Als einziger Jugend 70-Akteur blieb auch im zweiten Spiel Raphael Schwaag ohne Niederlage. Der 34-Jährige entschied beide Partien im oberen Paarkreuz für sich. Nach einem souveränen 3:0-Erfolggegen Stephan Kleinehollenhorst musste sich das Merfelder Eigengewächs strecken, um das Duell der beiden Spitzenspieler gegen Franz Weitkamp noch mit 11:9, 6:11, 7:11, 12:10 sowie 11:6 für sich zu entschieden. Frank Verbeet gewann ebenfalls gegen Kleinehollenhorst, war jedoch trotz ansprechender Leistung gegen Weitkamp ohne Chance.Im mittleren Paarkreuz bewiesen sowohl Joachim Frintrup als auch Damian Kleinert Nervenstärke. Das Jugend 70-Duo gewann jeweils die erste Partie im letzten Abschnitt, musste sich in der zweitenRunde jedoch deutlich geschlagen geben. Für Frintrup war es die erste Saisonniederlage. Auch wenn Ole und Mads Böcker bei ihrer Landesliga-Premiere keinen Sieg einfuhren, enttäuschten die Youngster nicht. „Beide haben alles gegeben. Die Gegner waren noch zu stark“, berichtete Raphael Schwaag. Trotz der insgesamt vier Niederlagen zeigte sich der Kapitän und Nachwuchstrainer mit dem Auftritt zufrieden. „Mads hat sogar einen Durchgang gewonnen und in einem weiteren Abschnitt Satzbälle gehabt. Ole gelangen zwei Asse“, so Schwaag.

 

Erste Niederlage im ersten Spiel.
Aus dem Kopf konnte sich Raphael Schwaag nicht mehr an das letzte Meisterschaftsspiel vor der monatelangen Corona-Pause erinnern. So musste der Kapitän des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld zum Smartphone greifen um zu recherchieren, dass seine Mannschaft am 8. März gegen den SuS Stadtlohn mit 9:5 gewonnen hatte.
Knapp ein halbes Jahr später „durften“ die Schwaag-Schützlinge wieder in die Box und um Punkte kämpfen. Der Start in die Saison 2020/21 verlief dagegen nicht wie gewünscht. Beim Verbandsliga-Absteiger TTV Metelen wurde nach knapp drei Stunden und einer bis zuletzt ausgeglichenen Partie mit 5:7 verloren. Das Ergebnis verwundert den Insider auf den ersten Blick, doch es stimmt tatsächlich. Was war passiert? Aufgrund der Covid 19-Pandemie entschied der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV), dass zunächst in der Hinrunde keine Doppel mehr gespielt werden dürfen. Stattdessen werden aber sämtliche zwölf Einzel ausgetragen. Auch wenn der siebte und entscheidende Punkt zum Sieg schon erreicht wurde. „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer gute Doppel und schafften es häufig, mit einer Führung im Rücken in die nachfolgenden Einzel zu gehen“, erinnert sich Merfelds Teamsprecher Frank Verbeet. „Deshalb würde ich schon von einem kleinen Nachteil für uns sprechen.“
Die verlorene Begegnung in Metelen bezeichnete Verbeet als einen „unglücklichen Einstand in die nächste Spielzeit“. Das Ergebnis sei unter dem Strich verdient, „denn bei uns konnten nur Raphael Schwaag und Joachim Frintrup überzeugen“. Dem kompletten Sextett war die fehlende Wettkampfpraxis sowie der Trainingsrückstand anzumerken. „Es kamen kaum Ballwechsel zu Stande“, ergänzte Schwaag. Trotz der Niederlage stellte Frank Verbeet aber auch klar, „dass wir gegen einen derart starken Gegner wie Metelen nicht punkten müssen. Trotz alledem bleibt das Fazit, dass wir noch nicht angekommen sind.“
So schafften es aber immerhin Spitzenspieler Raphael Schwaag als auch Joachim Frintrup, mit einer 2:0-Bilanz wieder die Heimreise anzutreten. Frank Verbeet gelang nach seinem Hochrutschen in das obere Paarkreuz zumindest ein Sieg. Noch zulegen müssen Damian Kleinert, Mathias Hemmer sowie Hannes Böhnlein, die auf ihr erstes Erfolgserlebnis in der neuen Saison warten. Dieses könnte sich nach einer dreiwöchigen Pause dann am 19. September mit dem Gastspiel bei Westfalia Kinderhaus einstellen.


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