1.Herren-Berichte-20-21-Tischtennis-Jugend70Merfeld .
 1. Herren - Vor- und Spielberichte 2021/2022
Bericht zum 9. Spieltag gegen Burgsteinfurt

Die Überraschung blieb aus: Am letzten Hinrundenspieltag der Landesliga Gruppe drei haben es die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld nicht geschafft, dem noch ungeschlagenen und verlustpunktfreien Spitzenreiter TB Burgsteinfurt II die ersten Zähler abzunehmen. Der Tabellenzweite musste sich trotz einer anfänglich überraschenden 2:0-Führung am Ende deutlich 3:9 geschlagen geben. Mit einem Rückstand von vier Punkten auf den Liga-Primus belegt das Sextett mit 14:4 Zählern den zweiten Platz, dich gefolgt von Cheruskia Laggenbeck (12:4). Der Dritte muss am kommenden Freitag noch die Heimpartie gegen den Vorletzten Borussia Münster II nachholen.
Die Enttäuschung nach der zweiten Saisonniederlage innerhalb von nur einer Woche hielt sich beim Jugend 70-Team in Grenzen. „Wir hatten in den Einzeln zu wenig entgegen zu setzen“, bilanzierte Merfelds Teamsprecher Frank Verbeet. „Trotzdem freuen wir uns über die Vize-Herbstmeisterschaft und sind gespannt, ob der Spielbetrieb mit Beginn der Rückrunde am 15. Januar wieder ganz normal laufen wird.“ Hintergrund: Aufgrund der Corona-Schutzverordnung sind Raphael Schwaag und Ousama Ahmad aktuell nicht spielberechtigt. „Mit Raphael an der ersten Position und der Tatsache, dass Damian und ich dann jeweils in das nächst untere Paarkreuz gerutscht wären, hätten wir vielleicht in Burgsteinfurt eine Chance gehabt.“
Ein wenig selbst überraschte zeigte sich der Verfolger über den zwischenzeitlichen 2:0-Vorsprung, denn während Verbeet/Kleinert gegen das Spitzendoppel der Hausherren in vier Sätzen die Oberhand behielten, feierten Chris Andersen/Joachim Frintrup einen hart erkämpften 3:2-Erfolg. Die beiden Ersatzspieler, Hannes Böhnlein/Christian Böcker, waren dagegen chancenlos. „Das 2:0 fühlte sich natürlich gut an. Gleichwohl wussten wir aber, dass die Stärke Burgsteinfurts erst noch kommen würde.“
Nach den anschließenden neun Einzeln verließ nur einmal ein Merfelder Akteur die Box als Gewinner. Frintrup entschied sein erstes Einzel in vier Abschnitten für sich. Das war es. Der erst 14-Jährige Chris Andersen lieferte sich mit Tim Beuing ein packendes Duell und musste sich erst im fünften Durchgang mit 6:11 geschlagen geben. „Am Ende fehlte Chris ein wenig die Erfahrung. Sein Gegner packte in der Endphase noch einige Trickaufschläge aus. Trotzdem macht unser Youngster weiterhin große Fortschritte“, so Frank Verbeet.

Bericht zum 8. Spieltag gegen Kinderhaus
Nach sieben Siegen mussten die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld die erste Saisonniederlage in der Landesliga Staffel drei einstecken. Der Tabellenzweite verlor in Abwesenheit der Stammspieler Raphael Schwaag, Ousama Ahmad (beide waren aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung nicht spielberechtigt) und Chris Andersen (schlug parallel beim Top 24-Bundesranglistenturnier in Bergisch Gladbach auf) am vorletzten Hinrundenspieltag beim Achten Westfalia Kinderhaus mit 2:9. Vor dem Topspiel am kommenden Samstag beim Spitzenreiter TB Burgsteinfurt II beträgt der Rückstand zwei Punkte.
Die Gäste erwischten in Kinderhaus einen miserablen Start und lagen schnell mit 0:3 zurück. „Der Gegner hat uns durch seine ungewöhnliche Doppelaufstellung überrascht“, berichtete Merfelds Teamsprecher Frank Verbeet, der mit Damian Kleinert ebenso eine Vier-Satz-Niederlage einstecken musste wie Joachim Frintrup an der Seite von Ersatzmann Christian Böcker. Die beiden weiteren Aushilfsspieler, Dominik Ebbing und Ole Böcker, kassierten ein 0:3.
„Nach diesen drei Partien war die Moral eigentlich schon gebrochen“, verriet Verbeet, der sein erstes Einzel im oberen Paarkreuz nach vier Abschnitten gewann. Ebenfalls einen Sieg steuerte Kleinert bei. Der dritte etatmäßige Akteur in Reihen der Gäste, Frintrup, erwischte einen gebrauchten Tag und konnte überraschend keinen Sieg beisteuern. Christian Böcker und Sohn Ole verkauften sich zwar teuer, blieben aber ohne Erfolgserlebnis. Gleiches gilt für Ebbing, der sich schon im Doppel am Knie verletzte und deshalb im Einzel auch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war.
Trotz der überraschend deutlichen Pleite schaut das Jugend 70-Sextett optimistisch in die Zukunft. Unabhängig vom Ausgang der Partie am Sonnabend in Burgsteinfurt geht es auf jeden Fall mindestens als Tabellenzweiter in die fünfwöchige Weihnachtspause. „Trotzdem wollen wir natürlich versuchen, den Liga-Primus zu ärgern. Chris Andersen wird uns wieder zur Verfügung stehen“, berichtet Frank Verbeet. „Aufgrund unserer knappen Personaldecke scheint der Tabellenerste jedoch übermächtig zu sein.“
Vorbericht zum 8. Spieltag gegen Kinderhaus
Wenn am Sonntag um 14 Uhr die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld als Tabellenzweiter der Landesliga Gruppe drei zum Vorletzten SC Westfalia Kinderhaus reisen, ist die Ausgangslage klar. Die Gäste können sich von einer Favoritenrolle nicht freisprechen. Doch die Vorzeichen sehen in Wirklichkeit anders aus, denn das ebenso wie Spitzenreiter TB Burgsteinfurt II noch verlustpunktfreie Jugend 70-Team hat mit großen personellen Problemen zu kämpfen.
Sowohl Spitzenspieler Raphael Schwaag als auch der noch ungeschlagene Neuzugang an der sechsten Position, Ousama Ahmad, dürfen aufgrund der seit dem vergangenen Mittwoch durch die Landesregierung eingeführte 2G-Regelung bis auf weiteres nicht mehr mitspielen. Hinzu kommt, dass die etatmäßige Nummer zwei, Chris Andersen, parallel am Top 24-Bundesranglistenturnier der Jungen 15 in Bergisch Gladbach teilnimmt. „Eigentlich gehört Kinderhaus zu den schlagbaren Aufgaben in unserer Staffel. In Anbetracht der dünnen Personaldecke erwartet uns jetzt eine sehr schwierige Aufgabe. Ein Unentschieden wäre schon als Erfolg werten“, sagt Merfelds Teamsprecher Frank Verbeet.

Ebenso wie Joachim Frintrup und Damian Kleinert ist Verbeet noch aus der Stammbesetzung übrig geblieben ist. Als Ersatzspieler fungieren Christian Böcker, der am vergangenen Freitag gegen den Tabellendritten Cheruskia Laggenbeck aufgrund einer starken Leistung punktete, Dominik Ebbing und Ole Böcker.
Frank Verbeet hat bereits den Rechenschieber herausgeholt und Überlegungen angestellt, wie sich die acht Siege zur Punkteteilung zusammen setzen könnten. „Aus den sechs Einzeln der etatmäßigen Spieler müssen fünf Siege her. Dann brauchen wir noch zwei Doppelerfolge und den letzten Punkt muss ein Ersatzspieler holen.“

Bericht zum 7. Spieltag gegen Laggenbeck und Rheine
Spannender könnte der Zweikampf in der Landesliga Gruppe drei kaum sein. Nach dem siebten von insgesamt 18 Spieltagen sind sowohl die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld als auch der TB Burgsteinfurt II unverändert ohne Punktverlust. Das Sextett von Kapitän Raphael Schweaag gewann zunächst das Nachholspiel gegen den Dritten SV Cheruskia Laggenbeck überraschend deutlich mit 9:3 und feierte keine 24 Stunden später einen 9:2-Pflichtsieg beim noch zählerlosen Schlusslicht DJK TTR Rheine II. Das lediglich um zwei Partien bessere Spielverhältnis bedeutet unverändert Rang eins für die Reserve vom Turnerbund, während sich das Jugend 70-Sextett weiterhin in Lauerstellung befindet und den Relegationsplatz zwei einnimmt.
Obwohl die Truppe aus Laggenbeck in Bestbesetzung nach Merfeld gereist war und in Reihen der Gastgeber mit Ousama Ahmad die noch unbesiegte Nummer sechs aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stand, war der sechste Saisonsieg nach zwei Stunden und 50 Minuten nicht in Gefahr. Lediglich Cheruskia-Spitzenakteur Robert Bäumer gewann seine beiden Einzel gegen Chris Andersen und Raphael Schwaag. Außerdem entschied Bäumer mit Sebastian Skomroch das Doppel gegen Schwaag sowie Ersatzspieler Christian Böcker für sich. Die übrigen Partien gingen an die Hausherren. Merfelds Nummer drei, Frank Verbeet, war gleich zweimal erfolgreich. Raphael Schwaag, Chris Andersen, Joachim Frintrup, Damian Kleinert und Christian Böcker punkteten jeweils einmal. Außerdem setzten sich Andersen/Frintrup sowie Verbeet/Kleinert in den Doppeln durch. „Der Sieg ist vielleicht um ein bis zwei Punkte zu hoch ausgefallen“, bilanzierte Merfelds Mannschaftsführer. Ersatzspieler Böcker habe „bombe gespielt“ und auch Andersen besaß gegen Bäumer nicht zuletzt aufgrund einer zwischenzeitlichen 2:1-Satzführung Siegchancen.
Eine weitere, so Schwaag, „tolle Mannschaftsleistung“ habe der Tabellenzweite am nächsten Tag beim Tabellenletzten in Rheine gezeigt. Zum ersten Mal in dieser Saison wurden sämtliche Anfangsdoppel gewonnen, wobei sowohl Verbeet/Kleinert als auch Andersen/Ahmad jeweils nach Rückständen noch im fünften Durchgang die Oberhand behielten. Raphael Schwaag feierte mit Ersatzspieler Marc Stegehake, der für Joachim Frintrup (private Gründe) zum Einsatz kam, einen 3:1-Erfolg. Im oberen Paarkreuz blieben sowohl Schwaag als auch Andersen ohne Niederlage und steuerten jeweils zwei Siege bei. Einen Erfolg erspielten sich Damian Kleinert und Ousama Ahmad, während Verbeet und Stegehake diesmal leer ausgingen.

Vorbericht zum 7. Spieltag gegen Laggenbeck und Rheine

Nach dem 9:3-Auswärtssieg gegen den SC Union 08 Lüdinghausen II und einem spielfreien Wochenende sind die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld in der Landesliga Staffel drei gleich doppelt gefordert. Am heutigen Freitag um 20 Uhr empfängt der noch verlustpunktfreie Tabellenzweite in der Sporthalle der Kardinal-von-Galen-Grundschule den Viertplatzierten SV Cheruskia Laggenbeck, der bislang drei Siege sowie eine Niederlage gegen den Spitzenreiter TB Burgsteinfurt II (2:9) zu verzeichnen hat. Keine 24 Stunden später, am Samstag um 18.30 Uhr, steht die Begegnung beim noch punktlosen Schlusslicht DJK TTR Rheine II auf dem Programm.
Das Aufeinandertreffen mit dem Team aus Laggenbeck bezeichnet Jugend 70-Kapitän Raphael Schwaag als eine „ganz schwere Aufgabe“. Die Gäste besitzen mit Robert Bäumer, der sieben seiner zehn Einzel erfolgreich beendete, einen der besten Spieler der Liga. Außerdem verfügt das Cheruskia-Team über herausragende Doppel mit einer 14:2-Bilanz. „Am Ende wird sicherlich die Tagesform entscheiden. Ich gehe von einer knappen Nummer aus. Beide können gewinnen“, so Schwaag, der ebenso wie Chris Andersen, Frank Verbeet, Joachim Frintrup, Damian Kleinert und Ersatzspieler Christian Böcker zum Einsatz kommen wird. Böcker vertritt diesmal den aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehenden Ousama Ahmad. Da die Truppe aus Laggenbeck um eine Verlegung auf heute Abend gebeten hatte, „gehe ich fest davon aus, dass wir auf eine in Bestbesetzung aufstellte Truppe treffen werden“.
Eine auf dem Papier deutlich einfachere Aufgabe wartet am Sonnabend in Rheine, denn schließlich haben die Hausherren in keinem ihrer sechs Spiele gepunktet. Das obere Paarkreuz mit Niels Koch und Andreas Ripploh weist zusammen eine 1:22-Bilanz auf, sodass sich Schwaag sowie Andersen nicht von einer Favoritenrolle freisprechen können. Nur eines der 21 Doppel ging an die Rheinenser. Im Kampf um die Herbstmeisterschaft führt an einem Erfolg beim Schlusslicht deshalb kein Weg vorbei. „Unser Gegner hat noch nicht so stark abgeliefert und wir sind ganz gut dabei“, drückt der Merfelder Mannschaftsführer den in der Tabelle ersichtlichen Leistungsunterschied sehr moderat aus.

Bericht zum 6. Spieltag gegen Lüdinghausen
Der Kampf um den Meistertitel in der Tischtennis-Landesliga Gruppe drei scheint sich zu einem Duell zwischen Jugend 70 Merfeld und dem TB Burgsteinfurt II zu entwickeln. Auch nach dem fünften von insgesamt 18 Spieltagen sind dies die beiden einzig noch verlustpunktfreien Mannschaften. Das Jugend 70-Sextett behauptete sich überraschend deutlich mit 9:3 beim Sechsten Union 08 Lüdinghausen II, während die aufgrund des besseren Spielverhältnisses auf Position eins zu findende Reserve des Turnerbundes mit 9:3 gegen den Dritten, SuS Stadtlohn, die Oberhand behielt.
Da die Union-Zweitvertretung nur auf Spitzenspieler Marek Kurzepa, der bislang erst einmal mitwirkte, verzichten musste, hatten sich die Gäste nach Angaben von Kapitän Raphael Schwaag „auf eine richtig enge Nummer eingestellt“. Doch dazu kam es nicht, denn der Tabellenzweite zeigte eine geschlossen starke Leistung und feierte nach drei Stunden den fünften Sieg im fünften Spiel.
Das Merfelder Sextett legte den Grundstein zum Auswärtserfolg bereits in den Anfangsdoppeln, denn sowohl Chris Andersen/Joachim Frintrup als auch Raphael Schwaag/Hannes Böhnlein behielten nach vier Sätzen die Oberhand. Dagegen mussten Frank Verbeet/Damian Kleinert ihre erste Saisonniederlage einstecken, obwohl die Jugend 70-Kombination gegen die ehemaligen Dülmener Michael Hans und Helmut Stork schon mit 11:8 und 11:9 in Führung lagen. Die anschließenden drei Sätze gingen jedoch mit 10:12, 8:11 sowie 7:11 verloren.
Das obere Paarkreuz der Gäste präsentierte sich in Galaform. Zum ersten Mal in dieser Saison gewann Schwaag beide Einzel. Auch der 14-jährige Andersen präsentierte sich weiterhin stark und gab in seinen zwei Partien nur einen Durchgang ab. Besonders der 3:1-Erfolg gegen Markus Mack beeindruckte den Merfelder Mannschaftsführer. „Chris hat durchgespielt und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war eine klasse Kopfleistung.“ Jeweils einen Sieg steuerten Frintrup, Verbeet und Kleinert bei, während Ersatzspieler Böhnlein im unteren Paarkreuz eine Niederlage einstecken musste.
Da der TSV Westfalia Westerkappeln am vergangenen Donnerstag sein Team vom laufenden Spielbetrieb zurückzog, hat das Jugend 70-Sextett am kommenden Wochenende ungewollt spielfrei. Dafür geht es anschließend mit einem Doppelpack innerhalb von weniger als 24 Stunden weiter. Am 19. November gastiert Cheruskia Laggenbeck in der Sporthalle der Kardinal-von-Galen-Grundschule. Einen Tag später reisen Schwaag & Co. zur DJK TTR Rheine II.

Vorbeicht zum 5. Spieltag gegen Lüdinghausen
Für die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld geht es Schlag auf Schlag. Nach der fünfwöchigen Pause und dem 9:3-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen die lediglich mit vier Akteuren angetretene Reserve von Borussia Münster stehen für die Schützlinge von Kapitän Raphael Schwaag bis zum 4. Dezember sechs Begegnungen auf dem Programm.
Mit einer makellosen Punkteausbeute von 8:0 Zählern und dem zweiten Tabellenplatz hinter dem TB Burgsteinfurt II (10:9), zum direkten Duell der beiden noch ungeschlagenen Teams kommt es im Rahmen des Hinrunden-Finals am 4. Dezember, reist das Jugend 70-Sextett am Samstag als Tabellenzweiter zum Siebten SC Union 08 Lüdinghausen II. Der erste Aufschlag erfolgt um 19 Uhr. Die Gastgeber setzten bereits zehn Spieler in fünf Begegnungen ein. Darunter befanden sich mit Michael Hans und Helmut Stork auch zwei ehemalige Akteure der TSG Dülmen.
Zwar gleicht die Aufstellung der Hausherren einer Wundertüte und die Vergangenheit zeigte ebenso, dass die Zweitvertretung immer wieder Spieler an die erste Mannschaft abgeben muss, hält sich Schwaag mit einer konkreten Prognose zurück. „Sollte Lüdinghausen nicht in Bestbesetzung antreten können, sehe ich uns leicht favorisiert.“ Und das, obwohl zum zweiten Mal in Folge der im Einzel noch ungeschlagene Ousama Ahmad weiterhin urlaubsbedingt nicht zur Verfügung steht. Wie schon gegen die Borussia aus Münster hilft Hannes Böhnlein im unteren Paarkreuz aus. An den ersten fünf Positionen kommen wie gewohnt Raphael Schwaag, Chris Andersen, Frank Verbeet, Joachim Frintrup und Damian Kleinert zum Einsatz.
„Wir müssen von Beginn an sehr konzentriert sein“, weiß Merfelds Nummer eins. „Auf uns wartet nämlich eine deutlich schwierigere Aufgabe als gegen die stark dezimierten Münsteraner zuletzt.“ Der 35-Jährige selbst möchte in dieser Saison zum ersten Mal in einem Match beide Einzel gewinnen und eine positive Bilanz erspielen. In den Doppeln vertrauen die Gäste den noch unbesiegten Verbeet/Kleinert sowie Andersen/Frintrup und Schwaag/Böhnlein.

Bericht zum vierten Spieltag der 1. Mannschaft

Das ging schnell: Nach exakt 100 Minuten hatten die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld ihren vierten Sieg im vierten Landesliga-Spiel unter Dach und Fach gebracht. Das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag kam zu einem ungefährdeten 9:3-Heimerfolg gegen Borussia Münster II und bleibt dem ebenfalls noch verlustpunktfreien Spitzenreiter TB Burgsteinfurt II (10:0 Zähler) weiterhin auf den Fersen.
Wie der Jugend 70-Mannschaftsführer bereits im Vorfeld der Partie vermutet hatte, mussten die Gäste stark ersatzgeschwächt antreten. Mit Franz Weitkamp, Joy Ron Michel und Stephan Kleinehollenhorst standen nur drei Akteure aus der siebenköpfigen Stammformation zur Verfügung. Als vierter Akteur kam Konstantin Sasse aus der dritten Mannschaft zum Einsatz. Die Positionen fünf sowie sechs blieben in Merfeld unbesetzt, sodass der Tabellenzweite bereits vor dem ersten Aufschlag fünf Begegnungen kampflos gewonnen hatte. Am Ende waren davon aber nur drei Siege notwendig. Frank Verbeet/Damian Kleinert sowie die Einzel von Kleinert und Ersatzspieler Hannes Böhnlein, der den im Urlaub weilenden Ousama Ahmad vertrat, kamen in die Wertung.
Tischtennis wurde vor 20 Zuschauern in der Sporthalle der Kardinal-von-Galen-Grundschule aber auch noch gespielt. Chris Andersen/Joachim Frintrup feierten nach einer guten Leistung einen Drei-Satz-Sieg, während sich am Paralleltisch Raphael Schwaag/Hannes Böhnlein nach vier Durchgängen geschlagen geben musste. Durch die anschließenden Erfolge von Schwaag, Andersen (brachte Weitkamp nach einer starken Vorstellung die erste Saisonniederlage im Einzel bei), und Verbeet wurden mit der 5:1-Führung frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt.
Im mittleren Paarkreuz kassierte Frintrup gegen den mit langen Noppen auf der Rückhand agierenden Kleinehollenhorst eine unglückliche 2:3-Niederlage und auch Raphael Schwaag musste Franz Weitkamp zum Sieg gratulieren. Die Partie kippte aber nicht mehr, denn durch die souveränen 3:0-Siege von Chris Andersen und Frank Verbeet waren die nächsten zwei Punkte eingetütet.
Mit einem Auswärtsspiel am kommenden Samstag um 19 Uhr beim siebtplatzierten SC Union 08 Lüdinghausen II geht es für die Schwaag-Schützlinge weiter.

Bericht zum 3. Spiel der 1. Mannschaft

Die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld bleiben vor der fünfwöchigen Pause bis zum nächsten Landesliga-Meisterschaftsspiel am 30. Oktober daheim gegen die DJK Borussia Münster II ohne Punktverlust auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag setzte sich bei den ersatzgeschwächt angetretenen Gastgeber vom SuS Stadtlohn ungefährdet mit 9:3 durch. „Der Sieg ist verdient“, freute sich der Mannschaftsführer an seinem 35. Geburtstag. „Allerdings hätte es natürlich ganz anders ausgesehen, wenn Stadtlohn in Bestbesetzung angetreten wäre.“ Mit Till Buderus und Dieter Winking standen schließlich die Akteure an den Positionen eins (Buderus) sowie drei nicht zur Verfügung. Sowohl Torben Epping als auch Peter Stowermann halfen aus. Das Duo schlägt normalerweise in der ersten Kreisklasse auf.
Im Doppel warten Raphael Schwaag und Neuzugang Ousama Ahmad weiterhin auf den ersten Sieg. Nach der Niederlage zum Saisonstart beim TTV Metelen gab es in Stadtlohn eine deutliche 0:3-Pleite. „Das Spiel haben wir verdient abgegeben. Wir müssen für die Zukunft einen anderen Matchplan ausarbeiten“, zeigte sich Schwaag selbstkritisch. Wichtig war der 3:2-Erfolg (nach zwischenzeitlichem 1:2-Rückstand) von Chris Andersen/Joachim Frintrup, sodass nicht einem 0:2-Rückstand nachgelaufen werden musste. Weiter ungeschlagen bleiben Frank Verbeet/Damian Kleinert.
In den nachfolgenden Einzeln stellten die Gäste frühzeitig die Weichen auf Sieg. Durch 3:0-Erfolge von Andersen, Schwaag und Frintrup wurde der Vorsprung auf 5:1 ausgebaut. Nach vier Siegen kassierte Verbeet anschließend seine erste Saisonniederlage. Gegner Dirk Küpers habe nach Beobachtungen von Raphael Schwaag „super gespielt. Frank hätte mit etwas mehr Glück aber auch die Begegnung für sich entscheiden können.“ Am Ende stand jedoch ein 11:5, 10:12, 9:11 sowie 5:11. Sowohl Ahmad als auch Kleinert erledigten ihre Pflichtaufgaben im unteren Paarkreuz danach souverän.
Wie auch schon in den beiden Punktspielen zuvor kam der Jugend 70-Kapitän nicht über eine 1:1-Bilanz hinaus. Diesmal gab es nach hartem Kampf eine 10:12, 11:13, 11:8 und 9:11-Niederlage im Duell der beiden Spitzenspieler gegen Reinhard Valtwies. Durch die anschließenden Vier-Satz-Siege von Chris Andersen und Frank Verbeet wurden die Punkte fünf und sechs auf der Habenseite verbucht„Chris hat sehr souverän agiert und nach den drei Spielen einen super Einstand hingelegt“, gab es Lob von Schwaag in Richtung des 14-Jährigen.

Vorbericht zum 3. Spiel der 1. Mannschaft

Bevor sich die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld in eine fünfwöchige Pause begeben und die Landesliga-Saison am 30. Oktober mit dem Heimspiel gegen die DJK Borussia Münster II fortsetzen, steht für das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag am Samstag um 18.30 Uhr noch die zweite Auswärtspartie der noch jungen Spielzeit auf dem Programm. Nach den beiden Erfolgen beim TTV Metelen (9:6) sowie gegen den VfL Rasmdorf (9:3) reist das Jugend 70-Team als noch ungeschlagener Zweitplatzierter hinter der Borussia-Reserve zum Tabellensechsten SuS Stadtlohn, für den die Hinrunde erst morgen Abend beginnen wird.
„Spiele in Stadtlohn sind immer super“, erinnert sich Schwaag und begründet seine Aussage mit „vielen Zuschauern und tollen Duellen. Beide Mannschaften kennen sich nun schon ein paar Jahre und es macht immer wieder großen Spaß, dort anzutreten.“ Die Duelle in den vergangenen Serien waren stets spannend und umkämpft. Das erwartet der 34-Jährige auch diesmal. „Stadtlohn geht personell unverändert an den Start, sodass es wieder ein umkämpftes Match werden wird.“ Auf der anderen Seite haben sich die Gäste mit Chris Andresen und dem ebenso wie Frank Verbeet im Einzel noch ungeschlagenen Ousama Ahmad verstärkt. „Deshalb sehe ich uns in einer winzig kleinen Favoritenrolle“, so Schwaag, der mit seinen Siegen zum dritten Saisonerfolg beitragen und sich damit selbst das schönste Geschenk zum 35. Geburtstag machen möchte. Joachim Frintrup und Damian Kleinert komplettieren die Mannschaft.
„Natürlich hoffen wir, unsere Serie fortsetzen zu können“, verrät Raphael Schwaag. Besonders in den Anfangsdoppeln wollen und müssen sich die Merfelder aber noch steigern. Mit Schwaag/Ahmad, Andersen/Frintrup (noch ohne Sieg) und Verbeet/Kleinert stehen die drei Kombinationen zwar fest, doch wurden die Positionen in Metelen und gegen Ramsdorf gewechselt. „Wir sind in dieser Hinsicht sehr variabel aufgestellt.“ Die seit Jahren eingespielten Frank Verbeet und Damian Kleinert sind ungeschlagen und überzeugten sowohl als Doppel drei (Metelen) wie auch als Spitzenkombination (Ramsdorf).

Bericht zum 2. Spiel der 1. Mannschaft

Zweites Spiel – zweiter Sieg: Nach dem 9:6-Auftakterfolg beim TTV Metelen haben die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld auch das erste Landesliga-Heimspiel der noch jungen Saison gewonnen. Das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag setzte sich gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht VfL Ramsdorf mit 9:3 durch. Die Gastgeber verbesserten sich durch den Erfolg hinter der DJK Borussia Münster II auf den zweiten Rang. „Das war wieder eine super Mannschaftsleistung“, freute sich der 34-Jährige nach der zweieinhalbstündigen Begegnung.
Wie schon 14 Tage zuvor beim TB Burgsteinfurt II (2:9) traten die Gäste erneut nicht mit sechs Akteuren an. Diesmal konnte aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Torsten Schulten (private Gründe) kein Ersatzspieler gefunden werden. Deshalb gewannen Raphael Schwaag/Ousama Ahmad ihr Match kampflos. Die 30 Zuschauer in der Sporthalle der Kardinal-von-Galen-Grundschule sahen aber auch zwei umkämpfte Doppelpartien. Während Frank Verbeet/Damian Kleinert weiterhin ohne Saisonniederlage bleiben und ihr Duell mit Michel Hinricher/Marcel Grottke nach großer Anstrengung und Abwehr mehrerer Matchbälle mit 21:19, 7:11, 11:13, 11:7 sowie 13:11 gewannen, mussten sich am Nebentisch Chris Andersen/Joachim Frintrup abermals geschlagen geben. Das Jugend 70-Duo hatte knapp mit 12:14 im Entscheidungssatz das Nachsehen.
Wie von Raphael Schwaag vor dem zweiten Saisonspiel erhofft, ging es mit einer wichtigen 2:1-Führung im Rücken in die Einzel. In den nachfolgenden sechs Begegnungen verließ jeweils der Merfelder Akteur als Gewinner die Box. Sowohl Schwaag als auch Frintrup hatten im finalen Abschnitt mit 11:6 das bessere Ende für sich. Ohne Satzverlust blieben Andersen, Verbeet, Ahmad und Kleinert. Letzter gewann kampflos aufgrund des fehlenden, sechsten Ramsdorfer Spielers.
Zwar mussten sich anschließend zu Beginn der zweiten Einzelrunde Raphael Schwaag (9:11 in Durchgang fünf im Duell der beiden Spitzenspieler mit Sebastian Schulz) sowie Chris Andersen (0:3 gegen Hinricher) geschlagen geben, doch der weiterhin im mittleren Paarkreuz unbesiegte Frank Verbeet sorgte mit seinem 3:0-Erfolg gegen Czmiel für den Schlusspunkt.

Mit einem weiteren Auswärtssieg am kommenden Samstag um 18.30 Uhr beim SuS Stadtlohn, der bislang noch gar nicht aktiv war, will sich das Schwaag-Sextett schon frühzeitig in der Spitzengruppe festsetzen.

Vorbericht zum Spiel gegen Ramsdorf am 18.09.21

Bei einem spät abendlichen Pizza-Essen genossen die Spieler des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld am 4. September den erfolgreichen Saisonstart. Mit dem 9:6-Auswärtssieg gegen den TTV Metelen, immerhin ungeschlagener Spitzenreiter der im Oktober des vergangenen Jahres abgebrochenen Spielzeit, gelang dem Sextett von Kapitän Raphael Schwaag schließlich ein Auftakt nach Maß. Nach einer knapp zweiwöchigen Pause soll am Samstag um 18.30 Uhr der nächste Sieg eingefahren werden. Diesmal geht es in der Sporthalle der Kardinal-von-Galen-Grundschule um Punkte. Gegner ist der VfL Ramsdorf.
„Wenn unser Gegner komplett spielt, wird das ein ganz harter Brocken“, sagt Schwaag bei einem Blick auf die Mannschaftsaufstellung der Gäste. Der 34-Jährige lässt sich auch von der Ramsdorfer 2:9-Niederlage beim TB Burgsteinfurt II nicht blenden. Ein Blick auf den Spielbogen zeigt, dass der nächste Jugend 70-Gegner nur mit vier anstatt sechs Akteuren angereist war. Drei Partien gingen damit schon kampflos an die Gastgeber. Aus dem Kader waren nur Sebastian Schulz, Maximilian Czmiel und Marcel Grottke dabei. Hinzu kam mit Marvin Kulinski die Nummer 22 (!) der Reserve. Michel Hinricher, Torsten Schulten sowie Sören Büsker fehlten.
Auch wenn der Erfolg in Metelen keinesfalls im Vorfeld eingeplant werden konnte, sieht Raphael Schwaag in den Doppeln noch Luft nach oben. Frank Verbeet/Damian Kleinert sind eingespielt und bejubelten als einzige Merfelder Kombination einen Sieg, während sowohl Raphael Schwaag/Ousama Ahmad als auch Chris Andersen/Joachim Frintrup ihre Premiere feierten und trotz zwischenzeitlicher 2:1-Satzführungen noch im fünften Durchgang verloren. „Wir wollen gut starten und wenn möglich mit einem Vorsprung in die Einzel gehen“, verrät Schwaag. „Insgesamt hat die gesamte Mannschaft in Metelen auf einem guten Niveau gespielt. Das Ergebnis war natürlich super.“ Das Merfelder Team bleibt unverändert. Mit Verbeet sowie Ahmad sind zwei Jugend 70-Akteure im Einzel noch ungeschlagen.
Die Hausherren freuen sich aus zweierlei Hinsicht auf das nächste Spiel. Zum einen ist die 14-tägige Pause vorbei und auf der anderen Seite darf wieder vor Zuschauern gespielt werden. Fans müssen vor Betreten der Halle gemäß der 3G-Regelung ihren entsprechenden Nachweis in Papierform oder elektronisch vorzeigen.

Sieg im ersten Spiel der Saison 20211/2022

Einen Auftakt nach Maß feierten die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld zum Start in die Landesliga-Spielzeit 2021/22. Nach über zehnmonatiger Corona-Zwangspause setzte sich das Sextett von Spitzenakteur Raphael Schwaag beim TTV Metelen, ungeschlagener Spitzenreiter der abgebrochenen Vorsaison, nach drei Stunden sowie 50 Minuten mit 9:6 durch.„Streng genommen haben wir sogar 10:6 gewonnen“, merkte Merfelds Nummer drei, Frank Verbeet, im Rahmen der Verabschiedung mit einem Augenzwinkern an. Der Sieg von Chris Andersen/Joachim Frintrup gegen Rene Reder/Stefan Weiss im Schlussdoppel kam aber nicht mehr in die Wertung. Allerdings wusste das Jugend 70-Team den Erfolg richtig einzuordnen, denn die Gastgeber mussten kurzfristig auf den einen Tag zuvor erstmals Vater gewordenen Topspieler Jan Tewes verzichten. „Wenn er im Rückspiel dabei sein wird, erwartet uns eine nochmals schwierigere Aufgabe“, so Verbeet.Schwaag sprach nach dem Saisonbeginn von einer „mannschaftlich geschlossenen Vorstellung“. Und das zurecht, denn jeder Spieler war zumindest einmal erfolgreich. Sowohl der 34-Jährige selbstals auch Neuzugang Chris Andersen punkteten im oberen Paarkreuz gegen Weiss. Dagegen musste sich das Duo überraschend deutlich Reder geschlagen geben. Merfelds Nummer 1 blieb sogar in dieser Begegnung ohne Satzgewinn.Sowohl im mittleren als auch im unteren Paarkreuz entschied die Merfelder Mannschaft jeweils dreider vier Begegnungen für sich. Frank Verbeet und der zweite Neuling im Team, Ousama Ahmad, verließen jeweils doppelt die Box als Gewinner. Auf eine 1:1-Bilanz kamen Joachim Frintrup und Damian Kleinert.Auch wenn zwei der drei Anfangsdoppel mit einer Niederlage endeten, sah Schwaag durchaus vielversprechende Leistungen. Das Eigengewächs selbst kassierte an der Seite von Ahmad eine unglückliche 11:7, 6:11, 11:7, 7:11 sowie 8:11-Schlappe gegen Rene Reder/Stefan Weiss. Im letztenDurchgang hatte die Jugend 70-Kombination noch mit 7:3 vorne gelegen. Am Nebentisch befanden sich auch Chris Andersen/Joachim Frintrup auf der Siegerstraße, doch auch dieses Merfelder Duo verspielte im finalen Abschnitt einen Vorsprung (4:2) und hatte mit 7:11 das Nachsehen. Für beide Paarungen war es der erste Auftritt in einem Meisterschaftsspiel. „Trotz der Ergebnisse waren das zwei gelungene Debüts“, bilanzierte Raphael Schwaag, der anschließend einen souveränen 3:0-Erfolg von Frank Verbeet/Damian Kleinert gegen Heiko Fislage/Sebastian Klockenkemper bejubelte.Aufgrund der Kreismeisterschaften am kommenden Wochenende steht das nächste Punktspiel erst am 18. September daheim gegen den VfL Ramsdorf auf dem Programm.

 

Vorbericht zum 1. Saisonspiel der 1. Mannschaft

An den 29. August 2020 kann sich Raphael Schwaag noch ganz genau erinnern. Der Spitzenspieler des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld führte seine Mannschaft in der ersten Saisonpartie der vergangenen, nach nur vier Begegnungen abgebrochenen, Saison beim TTV Metelen an. Am Ende stand gegen den damaligen Verbandsliga-Absteiger eine 5:7-Niederlage. Gut ein Jahr später, am Samstag um 18.30 Uhr, treffen die beiden Teams erneut aufeinander. Wieder geht es in Metelen um Punkte und wieder wird mit diesem Aufeinandertreffen eine neue Spielzeit eingeläutet.Allerdings sehen die Vorzeichen aus Sicht der Gäste ein wenig anders, vermutlich sogar besser, aus.Mit Chris Andersen (DJK Germania Lenkerbeck) und Ousama Ahmad (TV Borken) stehen, wie die DZ in der vergangenen Woche ausführlich berichtete, zwei neue Akteure im sechsköpfigen Kader. Durch den an Position zwei spielenden Andersen rutscht Frank Verbeet in das mittlere und Damian Kleinert in das untere Paarkreuz. „Chris hat in der Corona-Zeit durch gutes Training noch einmal ordentlich an Spielstärke zugelegt“, freute sich Schwaag, der Ahmad auf einem ähnlichen Niveau wie die zukünftig in der Reserve spielenden Mathias Hemmer sowie Hannes Böhnlein einschätzt. „Insgesamt haben wir uns aber verstärkt.“Nach der langen Corona-Pause, das letzte Pflichtspiel bestritt das Schwaag-Team am 24. Oktober 2020, begann die Vorbereitung erst vor rund vier Wochen. Lediglich Chris Andersen ist aufgrund seines Status, Mitglied im Kader des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) zu sein, von einer ungewollten Auszeit verschont geblieben und konnte durchtrainieren. „Wir sind seit knapp einem Monat wieder im Rhythmus und treffen uns zweimal pro Woche“, verrät Raphael Schwaag, der sich mit seinem Teamkollegen wieder auf das alte Spielsystem mit drei Anfangsdoppeln, maximal zwölf Einzeln und einem möglichen Schlussdoppel einstellen muss. In den vier Matches der abgebrochenen Spielzeit wurde Pandemie bedingt auf das Doppel verzichtet und stattdessen, unabhängig vom Spielstand, immer alle zwölf Einzel ausgetragen. Verstärktes Doppeltraining stand deshalb auf dem Programm, um mit den beiden Neuzugängen die passenden drei Kombinationen zufinden.Das Saisonziel ist klar: Während Ousama Ahmad sehr optimistisch das Wort „Aufstieg“ in den Mund nahm, präsentiert sich der Jugend 70-Kapitän etwas bescheidener. „Wir wollen gerne oben mitspielen und versuchen deshalb wie immer möglichst komplett anzutreten. Der Rest muss sich zeigen.“ Aufgrund der beiden Neulinge und den Doppeln müsse sich erst einmal alles einspielen. „Ich habe dennoch ein gutes Gefühl.“Mit dem TTV Metelen, der bei Abbruch die Tabelle ungeschlagen mit 9:1 Punkten angeführt hatte, wartet zum Start direkt ein dicker Brocken. Nach Einschätzung von Schwaag hänge sehr viel davon ab, ob der an Position eins gemeldete Mateusz Ksiazczyk mit von der Partie sein werde. In der vergangenen Saison fehlte der Pole komplett. Sollte dies wieder der Fall sein, erwartet der Merfelder Topspieler „ein knappes Spiel“. Mit Ksaizczyk seien die Gastgeber Favorit.